Ausflug in die Porzellanstadt Meißen

Meißen © Steffi Uhlig

Etwa 25 km nordwestlich von Dresden befindet sich Meißen - die Wiege Sachsens mit ihrer über 1.000 Jahre wechselvollen Geschichte. Sehenswert ist die Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen, wo sich seit etwa 300 Jahren alles um das „Weiße Gold“ - das Meißner Porzellan dreht.

Bei einem Stadtrundgang durch die historische Innenstadt mit ihrem harmonischen mittelalterlichen Stadtzentrum; dem spätgotischen Rathaus, der Frauenkirche und den wunderschön restaurierten Gebäuden gelangen Sie über kleine enge Gassen und Treppen zum Burgberg. Dort befindet sich das Schloss Albrechtsburg, der gotische Dom mit der Fürstenkapelle, die Domherrenhäuser und das ehemalige Bischofsschloss. Vom Plateau aus bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf die Meißner Elblandschaft.

Dauer: 5 Stunden, alternativ sind weitere Ausflugsziele miteinander kombinierbar

Meißen © Heike Stier, Steffi Uhlig


Ausflug in das Barockschloss Moritzburg

Alternativ kann man den Ausflug nach Meißen mit einem Besuch zum barocken Jagdschloss Moritzburg verbinden.

Auf halber Strecke zwischen Meißen und Dresden befindet sich das ehemalige Jagdschloss der Wettiner – Schloss Moritzburg. Wegen seinem Wildreichtum ließ sich im 16. Jahrhundert der sächsische Herzog Moritz hier ein Jagdhaus errichten. Rund zweihundert Jahre später erfolgte auf Befehl von August dem Starken ein Umbau zum repräsentativen Jagd- und Lustschloss. Den Wettinern diente es fortan als Bühne für Jagdgesellschaften, Feste und Lustbarkeiten. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehört der weltweit umfangreichste Bestand mit kostbar gepunzten, geprägten und bemalten Ledertapeten, eine historische Jagdtrophäensammlung, ein Federzimmer sowie barocke Möbel, Gemälde und Porzellane aus Meissen und Ostasien.

In den 70-er Jahren diente das Schloss als Filmkulisse für das deutsch- tschechische Kultmärchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" nach dem gleichnamigen Märchen der tschechischen Schriftstellerin Božena Němcová.

Unweit des Jagdschlosses über einen bequemen Waldweg zu Fuß oder mit der Pferdekutsche zu erreichen, befindet sich das im Rokokostil errichtete Fasanenschlösschen. Den Auftrag dazu gab der Urenkel August des Starken, der sich gern privat während der Sommermonate dort aufhielt. Eingebettet wurde die Anlage in eine künstlich angelegte maritime Landschaft mit Mole, Leuchtturm und nachgestalteten Dardanellen.

Bequem kann man die Fahrt nach Dresden mit dem sog. „Lößnitzdackel“ beenden, einer Schmalspurbahn durch den Lößnitzgrund von Radeburg, über Moritzburg nach Radebeul.

Dauer: 4 Stunden, einzelne Ausflugsziele sind miteinander kombinierbar

Moritzburg © Heike Stier, Steffi Uhlig


Ausflug nach Radebeul - Altkötzschenbroda

Einen Katzensprung von Dresden entfernt Richtung Meißen liegt die Stadt Radebeul.

Inmitten der Radebeuler Weinberge befindet sich das staatliche Weingut Schloss Wackerbarth, wo bereits der Hof Augusts des Starken rauschende Feste gab. Heute ist es Europas erstes Erlebnisweingut mit  einem einzigartigem Ensemble aus barocker Schloss- und Gartenanlage, historischer Weinkulturlandschaft sowie moderner Wein- und Sektmanufaktur.

Weiterhin befindet sich in Radebeul das Karl-May-Museum mit zwei ständigen Ausstellungen. Im  Wild-West-Blockhaus "Villa Bärenfett" auf Karl Mays einstigem Wohngrundstück ist eine Ausstellung zu den Indianern Nordafrikas zu besichtigen. In seinem ehemaligen Wohnhaus "Villa Shatterhand" befindet sich eine Ausstellung über das Leben und das Werk von Karl May.

Der ehemalige Dorfkern Altkötzschenbroda ist für Gäste aus nah und fern die beliebteste Flaniermeile der Stadt. Er gilt als einer der schönsten Angerdörfer in Sachsen und ist daher eine Reise wert. Rund um den Dorfanger befinden sich viele originelle Kneipen mit Gewölbekellern, Cafes, Pensionen, Galerien, Ateliers, Schauwerkstätten sowie auch die Friedenskirche zu Altkötzschenbroda.

Dauer: 3 Stunden, einzelne Ausflugsziele sind miteinander kombinierbar

Radebeul © Heike Stier, Steffi Uhlig