Sonderausstellung vom 10. September 2021 bis 2. Januar 2022 in der Gemäldegalerie Alte Meister im Dresdner Zwinger

Vermeer: Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster ©Steffi Uhlig

 Am 10. September 2021 startet in Dresdens Gemäldegalerie Alte Meister die bisher größte deutsche Sonderausstellung über das Schaffen des holländischen Malers Johannes Vermeer (1632–1675).

Eines der bekanntesten sowie frühesten Genrebilder des Malers ist das Gemälde „Das brieflesende Mädchen vor dem offenen Fenster“ von 1657.

Nach mehreren Jahren aufwendiger Restaurationsarbeiten erstrahlt dieses Gemälde in brillanter Farbigkeit. Bei Untersuchungen ergaben sich Hinweise auf nachträgliche Übermalungen eines kleinen nackten Cupidos an der Wand, welche einige Zeit nach Vollendung des Gemäldes durch einen anderen, bis heute unbekannten Künstler ausgeführt wurden.

Nun wird das Gemälde wieder so zu sehen sein, wie es damals sein Atelier verlassen hat. Das nimmt die Galerie Alte Meister zum Anlass dieses Gemälde gemeinsam mit weiteren Werken von Vermeer sowie Genrebildern anderer Künstler aus seiner Zeit auszustellen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Freitag bis 20 Uhr

Ticketpreis: 12 €

Für den Besuch der Ausstellung ist ein Zeitticket und eine Vorausbuchung notwendig.

Quelle: skd

Ab Montag, den 15. März 2021 empfangen die Dresdner Museen wieder Gäste.

Die staatlichen Kunstsammlungen (skd) beginnen am Montag, den 15. März mit der Öffnung der Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger, ab Freitag, den 26. März empfängt das Residenzschloss (Historisches Grünes Gewölbe, Neues Grünes Gewölbe, Kupferstich Kabinett, Paraderäume, Rüstkammer und Münzkabinett), das Albertinum, die Kunsthalle im Lipsiusbau, die Porzellansammlung und der Mathematisch Physikalische Salon in Zwinger sowie das Museum für Sächsische Volkskunst mit der Puppentheatersammlung kunstinteressierte Gäste.

Dabei sind die jeweiligen Hygieneregeln einzuhalten und ein Kontaktformular auszufüllen.

Aufgrund der geltenden Hygienevorschriften werden bis vorerst 30. April 2021 keine Audioguides ausgegeben und keine Führungen angeboten.

Ein Besuch ist nur mit einem zuvor gebuchten Zeitticket möglich. Der Termin ist online unter shop.skd.museum oder telefonisch unter 0351-49 14 2000 oder per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! buchbar.

Sollten die Inzidenzzahlen wieder ansteigen, würden die Museen entsprechend der sog. "Rückfallregelung" der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung erneut schließen müssen.

Quelle: skd

https://www.skd.museum/special-pages/corona/

Seit dem 16. Oktober 2020 ist Caravaggios Gemälde Johannes der Täufer aus den Kapitolinischen Museen in Rom zu Gast in der Sempergalerie im Dresdner Zwinger. Caravaggio hat im Laufe seiner Karriere das Leben dieses Heiligen acht mal dargestellt. Diese provokante Darstellung, wo ein Heiliger als nackter Junge einen Widder umarmt gab Anlass zu Spekulationen über die Botschaft des Bildes. Ist es denn überhaupt Johannes der Täufer oder Isaak?

Caravaggio gilt als einer der faszinierendsten und inspirierendsten Künstler im Frühbaroick. Helldunkel, sein radikaler Naturalismus und die völlig neuen Erzählungen, die er in seinen Bildern entwickelte, wurden zum Ideal. Präsentiert werden weitere 50 Kunstwerke aus dem Bestand der staatlichen Kunstsammlungen, die vom weitreichenden Einfluss Caravaggios auf spätere Künstler zeugen, indem sie  seine Kunst und malerische Praxis übernahmen sowie durch seine Arbeiten in ihrer eigenen Kreativität angeregt wurden.

Ausgestellt werden Gemälde von Caravaggios unmittelbaren Nachfolgern wie Leonello Spada, dem Genueser Bernardo Strozzi, ausländischen Künstlern wie Nicolas Tournier, Peter Paul Rubens, Gerard van Honthorst oder von späteren Künstlergenerationen wie Luca Giordano, Johannes Vermeer oder Adriaen van der Werff.

 

 

Caravaggio, Johannes der Täufer, 1602

Kapitolinische Museen, Rom 

Schwerpunkt der diesjährigen Tschechisch- Deutschen Kulturtage ist das Thema Minderheiten und damit verbundene wechselseitige Einflüsse in Böhmen und Sachsen. Auf sächsischer Seite soll es um die hier lebenden Tschechen gehen, auf tschechischer Seite um Deutschböhmen sowie die in Nordböhmen große Minderheit der Roma. An verschiedenen Beispielen wird in unterschiedlichen Kunstformen gezeigt, wie sich die Kulturen dieser Minderheiten und die der Mehrheitsgesellschaften gegenseitig beeinflussten, aber auch ihre Eigenheiten bewahrten. Auf deutscher Seite sind 54 und  auf tschechischer Seite 20 Veranstaltungen geplant.

Vom 2. bis zum 7. Oktober zeigt eine mobile Ausstellung auf dem Dresdner Postplatz unter dem Motto "Wir sind hier nicht allein - Geschichte unserer Minderheiten - paměť národa" Fotografien, Berichte und Geschichten von 12 Vertreter*innen, die in der Tschechischen Republik seit jeher wohnen oder auch dort ein neues Zuhause gefunden haben.

Quelle: tdkt.info


 

 

 

2020 feiert das Kupferstich-Kabinett seinen 300. Geburtstag. Es ist damit das älteste Spezialmuseum für Kunst auf Papier im deutschsprachigen Raum. Hier werden seit 1720 nicht nur Kupferstiche, Holzschnitte, Radierungen, Lithografien und andere Werke der Druckgrafik, sondern auch Zeichnungen und Aquarellen sowie – wesentlich für sein Selbstverständnis – Fotografien gesammelt, bewahrt und erforscht. Gewachsen im Kontext des jeweils aktuellen Zeitgeists, abhängig von den politischen und sozialen Entwicklungen sowie nicht zuletzt geprägt von individuellem Geschmack, tiefer Kenntnis, Geschick und Ambition der mit dem Museum verbundenen Persönlichkeiten, beherbergt das Dresdner Kupferstich-Kabinett heute mit mehr als 500.000 Werken eine der bedeutendsten Sammlungen seiner Art weltweit.

Die Hauptausstellung zeigt mehr als 200 Werke aus allen drei Jahrhunderten. Sie werden in thematischen Kapiteln und chronologisch nach ihrem Erwerbungszeitpunk präsentiert. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die Sammlung in ihrer jeweiligen Gegenwart entwickelt hat, welche Kunst unter welchen Umständen erworben wurde und welche Strategien für das Ordnen und Erweitern des Bestandes maßgeblich waren. In der „Schatzkammer“ der Ausstellung kann das Publikum herausragende Meisterzeichnungen vom 15. Jahrhundert bis heute in einem dreiwöchentlichen Wechsel entdecken. Gleich zu Beginn haben die Besucher*innen die seltene Möglichkeit für kurze Zeit eine der Ikonen des Kupferstich-Kabinetts – die einzige Zeichnung des Jan van Eyck – neben vielen weiteren Kostbarkeiten in Augenschein zu nehmen.

Zunächst sammelten die sächsischen Kurfürsten Zeichnungen und Drucke im Kontext der Kunstkammer. Sie dienten als Wissensspeicher für Geschichte und Politik, gaben der Welt eine Ordnung und öffneten den Blick auf außereuropäische Kulturen. Dieser spezifische Blick auf Kunstwerke auf Papier im Kontext der 1560 eingerichteten Kunstkammer prägte auch in den nachfolgenden Jahrhunderten die Praxis im neu gegründeten Kupferstich-Kabinett –neben berühmten Meistern wie Albrecht Dürer oder Lucas Cranach sammelten die Kurfürsten auch Künstler, die am Dresdner Hof tätig waren. Im frühen 18. Jahrhundert wurden die Bestände der Kunstkammer aufgegliedert und die einzelnen Sammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gegründet, die sich bis heute trotz mancher Neuordnungen und Umzüge erhalten haben. Für das Bestehen des Kupferstich-Kabinetts als Museum seit 1720 lassen sich drei große Themen in etwa ein Jahrhundert umspannenden Zeiträumen herauskristallisieren.

Quelle:skd

Die Installation "It is like it is" von Dennis Josef Meseg war am Samstag auf dem Dresdner Altmarkt zu sehen. Der Bonner Kunststudent hüllte 111 Schaufensterpuppen in weiß-rotes Absperrband. Mit dieser Kunstaktion will Herr Meseg ein Mahnmal zur Corona-Krise installieren. Zuvor war die Installation bereits in vielen anderen deutschen Großstätten zu sehen.

Quelle: mdr

Anlässlich des 500. Todestages des großen Renaissancekünstlers Raffael zeigt die Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) ab dem 6. Juni 202 eine umfangreiche Präsentation zu den sog. Dresdner Bildteppichen des namhaften Ausnahmekünstlers der italienischen Hochrenaissance.
Ab 1515 schuf Raffael (Raffaello Santi) im Auftrag von Papst Leo X. zehn großformatige Kartons, nach denen in Brüssel Tapisserien für die Sixtinische Kapelle gewebt wurden. Erstmals wurden diese Bildteppiche, die sich heute in den Vatikanischen Museen befinden, zu Weihnachten 1519 aufgehängt.
Raffaels Kartons, heute Teil der Sammlung des Victoria and Albert Museum in London, wurden 1623 vom späteren König Karl I. von England in Genua erworben. Er ließ sie in der englischen Tapisserie-Manufaktur in Mortlake als Vorlage für weitere Serien verwenden. Dort entstand auch die Folge der sechs Wandtextilien, die 1728 in die Sammlung von Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke) gelangte. Von ihnen sind drei dem Heiligen Petrus gewidmet, die anderen drei dem Heiligen Paulus.
Die fünf präsentierten Dresdner Wandteppiche werden durch zwei Leihgaben aus der Pariser Einrichtung Mobilier national ergänzt, die deutliche Ähnlichkeiten in der Bordürengestaltung zu den Dresdner Textilien aufweisen. Ergänzt wird die Präsentation der Tapisserien mit über 50 Gemälden, Skulpturen, Druckgrafiken und Zeichnungen, darunter Werke von Raffael, Nicolas Poussin, Peter Paul Rubens, Rembrandt, Anthony van Dyck, Marcantonio Raimondi und Diana Scultori. Durch antike Skulpturen wird in der Ausstellung zudem verdeutlicht, welchen Einfluss die Kunstmetropole Rom auf Raffaels Formverständnis hatte.
Vom 14. November 2020 bis 7. März 2021 wird die Ausstellung in leicht veränderter Form unter dem Titel „Raphael – The Power of Renaissance Images: The Dresden Tapestries and their Impact“ im Columbus Museum of Art in Columbus, Ohio gezeigt.
Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten, Programm und Besuchsmodalitäten finden Sie jederzeit auf dem Webportal der SKD www.skd.museum.
Quelle: skd Dresden

 

Ich freue mich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass ab Anfang Mai wieder Stadtführungen in Dresden durchgeführt werden dürfen.

Laut des Infektionsschutzgesetzes - Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie, Anordnung von Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus vom 12. Mai 2020 darf ich Sie nach wochenlanger Zwangspause wieder durch Dresden führen. Für den Außenbereich gibt es außer der Einhaltung des Mindestabstandes keinerlei Auflagen und nach und nach erwacht der Tourismus in der Stadt, die Museen und Gaststätten öffnen wieder.

Wenn Sie also nach so langer Abstinenz Lust auf Tapetenwechsel haben und sich als Reiseziel Dresden ausgesucht haben, lade ich Sie gern zu einem 2 stündigen Spaziergang durch die historische Innenstadt mit ihren berühmten Sehenswürdigkeiten wie den Zwinger, die Semperoper, das Residenzschloss, den Fürstenzug, die Frauenkirche und die Brühlsche Terrasse ein. Bei dieser Führung bekommen Sie auch den ein oder anderen aktuellen Tipp geben, was man sonst noch in Dresden erleben kann.

Ich freue mich auf Sie und stehe Ihnen gern für exklusive, individuelle Führungen zur Verfügung, damit Ihr Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

 

Nach sieben Wochen der Schließung beginnen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) ab dem 4. Mai 2020 mit einer schrittweisen Wiederöffnung einzelner ihrer 15 Museen. Den Anfang macht  das Kunstgewerbemuseum in Schloss Pillnitz (Bergpalais), das fortan täglich außer montags zu den gewohnten Öffnungszeiten von 10 bis 18 Uhr Besucher*innen empfängt.

Ab Dienstag, dem 5. Mai sind die Gemäldegalerie Alte Meister und die Skulpturensammlung bis 1800 im Semperbau am Zwinger wieder zugänglich. Dienstags bis sonntags ist das erst im Februar nach mehrjähriger Generalsanierung wiedereröffnete Museumsgebäude in der Zeit von 11 bis 17 Uhr geöffnet, freitags zusätzlich auch von 17 bis 20 Uhr zur „Blauen Stunde“.

Ebenfalls noch in der ersten Mai-Woche tritt das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig wieder auf den Plan: Ab 7. Mai wird zunächst die Sonderausstellung „Szenen des Lebens. Ein japanischer Paravent und seine Geschichte/n“ gezeigt, die vorbereitet war, aber wegen der Corona-Krise bisher nicht zugänglich gemacht werden konnte. Die Wiederöffnung des gesamten Museums soll später folgen.

Das Völkerkundemuseum Herrnhut öffnet am 21. Mai mit seinen regulären Öffnungszeiten, das Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung am Wochenende 23./24. Mai ebenfalls zu seinen gewohnten Öffnungszeiten.

Ab 30. Mai können die Besucher*innen wieder Teilbereiche des Residenzschlosses erleben. Hier bedarf es noch einer eingehenden Planung des Besuchermanagements, etwa zu den Corona-bedingten Wegeführungen. Die SKD werden in den nächsten Wochen den Ablauf der Wiederöffnungen im Residenzschloss bekannt geben. Dazu gehört auch der Termin der Wiederöffnung des Historischen Grünen Gewölbes.

Schon jetzt klar ist aber, dass die Sonderausstellung zur Feier des 300-jährigen Bestehens des Kupferstich-Kabinetts – "300 Jahre Kupferstich-Kabinett. Sammeln in der Gegenwart" – ab 12. Juni gezeigt wird.

Die gestaffelte Aufnahme des Museumsbetriebes ermöglicht es, Erfahrungen beim Besuchermanagement zu sammeln und auf Entwicklungen zu reagieren. Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sagt: „Unsere aktuelle Planung ist nicht in Stein gemeißelt. Wir werden flexibel auf die Entwicklungen der Besucherresonanz und der Pandemie reagieren. Umplanungen sind deshalb nicht ausgeschlossen.“

Auf dem Webportal der SKD unter www.skd.museum/corona finden die Besucher*innen stets aktuelle Informationen. Marion Ackermann weiter: „Niemand kann heute genau vorhersagen, wie sich die Pandemie weltweit entwickelt und welche Reisemöglichkeiten ab wann bestehen werden. Aber wir können jetzt Hoffnung machen und Freude spenden. Wir wären alle sehr froh, wenn unser regionales Publikum die Chance nutzte und zu uns käme.“

Unter dem Motto „Sonntags ins Museum. Ab drei ist der Eintritt frei!“ können Kunstinteressierte an Sonntagen jeweils in einem der an dem Programm beteiligten SKD-Museen die Sammlung bei freiem Eintritt erleben. Im Juni bietet sich diese Gelegenheit am 14.6. im Museum für Sächsische Volkskunst und am 21.6. im Albertinum.

Um die Risiken einer Ansteckung mit dem Corona-Virus so gering wie möglich zu halten, folgen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden den Empfehlungen des Deutschen Museumsbundes ebenso wie denen des Ausschusses für Arbeitssicherheit der SKD mit einer Reihe von Maßnahmen. So ist das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen seitens der Besucher*innen wie auch des Aufsichtspersonals verpflichtend. Besucher*innen sind gebeten, ihre Eintrittskarten online zu kaufen oder, wenn dies nicht möglich sein sollte, an den Kassen bargeldlos zu bezahlen. Entsprechend der Regelungen für Verkaufsstätten wird für alle Museen spezifisch errechnet, wie viele Besucher*innen sich gleichzeitig im Gebäude aufhalten dürfen.

Legt man das Beispiel des Semperbaus am Zwinger mit der Gemäldegalerie Alte Meister und der Skulpturensammlung bis 1800 zugrunde, so ergibt sich, dass sich maximal 200 Personen gleichzeitig in dem Gebäude aufhalten dürfen. Überdies sind auch Obergrenzen für die einzelnen Säle ermittelt worden, deren Einhaltung über das Sicherheits- und Aufsichtspersonal gesteuert wird.  Auf diese Weise wird das Abstandsgebot umgesetzt. Zudem gibt es ein Besucherleitsystem, das einen Rundgang festlegt, der die Gäste auf einer Einbahnstraße durch das Haus führt, um Begegnungen wo auch immer möglich zu vermeiden.

Quelle: skd