Ausflüge in die Umgebung von Dresden

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Ausflug in die Porzellanstadt Meißen


Meissen Burgberg

Etwa 25 km nordwestlich von Dresden befindet sich die Wiege Sachsens mit ihrer über 1.000 Jahre wechselvollen Geschichte: Meißen. Sehenswert ist vor allem die Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen, wo sich seit etwa 300 Jahren alles um das „Weiße Gold“ - das Meißner Porzellan dreht.

Bei einem Stadtrundgang in der historischen Innenstadt mit ihrem harmonischen mittelalterlichen Stadtzentrum; dem spätgotischen Rathaus, der Frauenkirche und den wunderschön restaurierten Gebäuden gelangen Sie über kleine enge Gassen und Treppen zum Burgberg. Dort befindet sich das Schloss Albrechtsburg, der gotische Dom mit der Fürstenkapelle, die Domherrenhäuser und das ehemalige Bischofsschloss. Vom Plateau aus bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf die Meißner Elblandschaft.


Alternativ dazu bietet sich die Besichtigung weiterer Sehenswürdigkeiten an:


  • Auf halber Strecke zwischen Meissen und Dresden befindet sich das ehemalige Jagdschloss der Wettiner – Schloss Moritzburg. Wegen seinem Wildreichtum ließ der sächsische Herzog Moritz im 16. Jahrhundert ein Jagdhaus errichten. Etwa zweihundert Jahre später wurde es auf Befehl von August dem Starken zu einem repräsentativen Jagd- und Lustschloss umgebaut. Den Wettinern diente es als Bühne für Jagdgesellschaften, Feste und Lustbarkeiten. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehört der weltweit umfangreichste Bestand mit kostbar gepunzten, geprägten und bemalten Ledertapeten, eine historische Jagdtrophäensammlung, ein Federzimmer sowie barocke Möbel, Gemälde und Porzellane aus Meissen und Ostasien.

    In den 70-er Jahren diente das Schloss als Filmkulisse für das deutsch- tschechische Kultmärchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" nach dem gleichnamigen Märchen der tschechischen Schriftstellerin Božena Němcová.


  • Unweit des Jagdschlosses über einen bequemen Waldweg zu Fuß oder mit der Pferdekutsche zu erreichen, befindet sich das im Rokoko Stil errichtete Fasanenschlösschen. Den Auftrag dazu gab der Urenkel August des Starken, der es gern privat während der Sommermonate nutzte. Eingebettet wurde die Anlage in eine künstlich angelegte maritime Landschaft mit Mole, Leuchtturm und nachgestalteten Dardanellen.


  • Bequem kann man die Fahrt nach Dresden nach Moritzburg mit dem sog. „Lößnitzdackel“ absolvieren, einer Schmalspurbahn durch den Lößnitzgrund ab Radebeul.

  • Dauer: 5 Stunden
















    Fotos: Heike Stier, Steffi Uhlig



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